Pfanne reinigen – so wirst du eingebrannten Schmutz schonend los

Pfanne reinigen – so wirst du eingebrannten Schmutz schonend los

01.12.2024 Alina Junghof

Kurzer Überblick: Pfanne reinigen

  • Bei eingebrannten Resten in der Pfanne hilft es am besten, die Pfanne mit Wasser und etwas Spülmittel kurz aufzukochen.
  • Backpulver oder Natron wirken gegen Dreck in der Pfanne besonders gut, wenn du daraus eine Paste mit etwas Wasser anrührst und sie 20–30 Minuten einwirken lässt.
  • Um die Pfannen-Außenseite zu reinigen, funktioniert eine Natron- oder Backpulver-Paste am zuverlässigsten. Sie entfernt eingebranntes Fett, ohne den Lack oder die Beschichtung der Pfanne zu beschädigen.
  • Edelstahlböden werden wieder sauber, wenn du Essigwasser im Verhältnis 1:3 aufträgst und ein paar Minuten wirken lässt. Dadurch verschwinden auch Regenbogenflecken oder matte Stellen.
  • Antihaftpfannen dürfen nie mit Stahlwolle oder Scheuermitteln gereinigt werden. Nutze nur einen weichen Schwamm, sonst geht die Beschichtung kaputt und die Pfanne brät später schneller an.

Eine Pfanne gehört zu dem meistgenutzten Kochgeschirr – und entsprechend oft stellt sich die Frage: Wie kann man eine Pfanne richtig reinigen, ohne Beschichtung oder Material zu beschädigen? Ob Edelstahl, Antihaft, Gusseisen oder Emaille: Jede Pfanne braucht die richtige Reinigung und Pflege, damit sie lange brät und ihre Oberfläche intakt bleibt. Die gute Nachricht: Mit einfachen Hausmitteln und ein paar bewährten Methoden bekommst du selbst hartnäckige Beläge schonend weg. Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, wie du jede Pfanne richtig reinigst – innen, außen und am Boden – und welche Fehler du dabei unbedingt vermeiden solltest.

Inhalt:

  1. Pfannen reinigen – einfach mit Hausmitteln
    1. Pfanne reinigen: Backpulver
    2. Pfanne reinigen: Natron
    3. Pfanne reinigen: Essig
    4. Pfanne reinigen mit Cola
  2. Angebrannte Pfanne reinigen
    1. Angebrannte Pfanne reinigen: Aufs Material kommt es an
    2. Angebrannte Pfanne reinigen: Hilfe für hartnäckige Reste
  3. Eingebrannte Pfanne außen reinigen
  4. Pfanne von unten reinigen
  5. Raclette-Pfannen reinigen
  6. Häufige Fehler beim Pfanne reinigen
  7. Fazit

Pfannen reinigen – einfach mit Hausmitteln

Hausmittel zum Pfanne reinigen – von Backpulver, Natron und Essig bis hin zu Cola: Sie wirken zuverlässig, sind günstig und ideal, wenn du Pfannen richtig reinigen möchtest, ohne aggressive Reiniger zu verwenden. Entscheidend ist bei der Anwendung, welches Material und welche Verschmutzungen du vor dir hast. Hier sind die vier bewährtesten Methoden – mit Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Pfanne reinigen: Backpulver

Backpulver ist ein beliebtes Hausmittel zur Reinigung von Pfannen. Die Reinigung mit Backpulver eignet sich für Emaille- und Keramikpfannen (innen und außen), lackierte Außenseiten sowie Edelstahl. Für unbeschichtete Pfannen aus Gusseisen ist sie weniger geeignet, da die Patina angegriffen werden kann. Ideal ist die Reinigung mit einer Paste aus Backpulver.

Pfanne reinigen mit Backpulver: So geht’s

  1. 2–3 EL Backpulver mit wenig Wasser zu einer streichfähigen Paste mischen.
  2. Die Backpulver-Paste auf die verfärbten oder fettigen Stellen der Pfanne auftragen.
  3. 15–30 Minuten einwirken lassen; bei starker Verschmutzung bis zu 45 Minuten. Zwischendurch feucht halten und mit etwas Wasser besprühen.
  4. Mit weichem Pad oder Mikrofasertuch kreisend die Paste grob entfernen.
  5. Gründlich klarspülen und trockenreiben.

Tipps zur Reinigung mit Backpulver:

  • Befeuchte die Außenseiten der Pfanne vor dem Auftragen der Paste mit heißem Spülwasser. Dadurch haftet die Backpulverpaste besser auf der Oberfläche und kann ihre reinigende Wirkung gleichmäßiger entfalten.
  • Bei empfindlichen Antihaftbeschichtungen sollte die Anwendung nur sehr vorsichtig erfolgen: Die Paste auftragen, kurz wirken lassen und ohne Rubbeln mit viel Wasser abwaschen.

Unsere Keramik-Lieblinge

Pamela Reif Bratpfanne Ø24cm, Keramik, Wabenboden
Fackelmann Pamela Reif Bratpfanne Ø24cm, Keramik, Wabenboden

16,19 €
Letzter niedrigster Preis: 16,19 €
UVP: 17,99 €
Bratpfanne, Keramik, antihaft, pink, Ø28cm
Bratpfannen-Set "Statement", Keramik, antihaft, Ø 14/20/24/28cm, 4-tlg.
Fackelmann Bratpfannen-Set "Statement", Keramik, antihaft, Ø 14/20/24/28cm, 4-tlg.

68,99 €
Letzter niedrigster Preis: 68,99 €
UVP: 91,99 €
Bratpfanne Balance, Keramik, antihaft, Ø28cm
Bratpfanne Statement, Keramik, antihaft, Ø20cm
Bratpfanne Bielefeld, Keramik, antihaft, Ø16cm
Chefkoch trifft Fackelmann Bratpfanne Bielefeld, Keramik, antihaft, Ø16cm

16,99 €
Bratpfanne Brandao, Keramik, antihaft, Ø24cm

Pfanne reinigen: Natron

Ein Natron-Siedebad ist eine einfache und effektive Methode, um die Innenseiten von Pfannen aus Edelstahl sowie aus Emaille oder Keramik zu reinigen. Wärme und Natron lösen eingebrannte Fett- und Speisereste zuverlässig.

Bei Antihaftpfannen sollte die Reinigung nur sehr vorsichtig erfolgen: Rückstände dürfen nach dem Siedebad ausschließlich ohne Druck mit einem weichen Schwamm entfernt werden. Für unbeschichtetes Gusseisen ist diese Methode nicht geeignet, da Wasser und Natron die schützende Patina angreifen können.

Natron-Siedebad als Reinigung für die Pfannen-Innenseite:

  1. Pfanne 1–2 cm mit Wasser füllen.
  2. 2–3 EL Natron einrühren und für 10–15 Minuten auf niedriger Stufe simmern lassen.
  3. Komplett abkühlen lassen, danach ausgießen.
  4. Mit weichem Schwamm auswischen, spülen, trocknen.

Tipps zum Pfanne reinigen mit Natron:
  • Nach dem Siedebad solltest du Edelstahlpfannen mit einem Mikrofasertuch gründlich trocken polieren. So verhinderst du, dass sich Wasserflecken oder Schlieren auf der Oberfläche bilden.
  • Achte außerdem darauf, nicht mit starkem Druck zu reiben, da die feinen Natronkristalle sonst matte Spuren auf hochglänzenden Edelstahlflächen hinterlassen können.
Frau spült Pfanne unter fließendem Wasser
Pfanne richtig reinigen

Pfanne reinigen: Essig

Die Essig-Methode eignet sich besonders gut für Edelstahlpfannen und wirkt sowohl im Inneren als auch am Pfannenboden zuverlässig gegen Eiweiß-, Milch- und Kalkrückstände. Bei dekorierter Emaille solltest du sie nur vorsichtig anwenden, während unbeschichtetes Gusseisen komplett ausgespart werden sollte, da Essig hier Rostbildung begünstigt.

So funktioniert Pfanne reinigen mit Essig:

  1. Mischung: 1/4 Haushaltsessig (5–10 %) + 3/4 Wasser in die Pfanne geben.
  2. Kurz aufkochen (1–2 Minuten), Dampf ziehen lassen, abkühlen.
  3. Ausgießen, anschließend mit klarem Wasser spülen.
  4. Optional: einen Hauch Natron ins Spülwasser geben, um Essigrestgeruch zu neutralisieren (nicht direkt zusammenschütten – erst nach dem Ausgießen).

Regenbogenflecken auf der Pfanne entfernen

Bei hartnäckigen Regenbogenflecken auf Edelstahl kannst du den noch warmen Pfannenboden mit einer Mischung aus Essig und Wasser im Verhältnis 1:3 befeuchten. Lass die Lösung etwa fünf Minuten einwirken und wische die Verfärbungen anschließend ohne zu scheuern mit einem weichen Tuch ab. Danach solltest du die Fläche gründlich trocknen, damit sich keine neuen Wasserflecken bilden.

Pfanne reinigen mit Cola

Die Cola-Methode eignet sich für den äußeren Boden von Edelstahlpfannen sowie für Emaille-Außenseiten ohne Dekore. Sie ist besonders hilfreich bei leichten Verfärbungen und bei Rückständen von Zucker oder Karamell. Nicht empfehlenswert ist sie für Pfannen mit Antihaftbeschichtung (weder innen noch außen), für lackierte Böden sowie für Gusseisen.

So funktioniert Pfanne reinigen mit Cola:

  1. Etwas Cola (vorzugsweise Original, nicht Zero) auf ein Tuch geben und damit den Pfannenboden benetzen.
  2. 10–20 Minuten einwirken lassen (Pfanne horizontal legen, damit nichts ins Innere läuft).
  3. Mit weichem Tuch abwischen, ggf. erneut kurz nachfeuchten.
  4. Sehr gründlich mit Spülmittel und warmem Wasser nachreinigen und trockenreiben.

Tipps:

  • Diese Methode solltest du nur punktuell und eher als Notlösung einsetzen, da andere Hausmittel wie Essig oder Natron vielseitiger einsetzbar und zudem zuckerfrei sind.
  • Besonders sinnvoll ist Cola bei Pfannenböden, die durch die Nutzung auf dem Gasherd bräunliche Ränder oder leichte Verfärbungen bekommen haben.

Die Reinigung mit Cola eignet sich nicht nur für die klassische  Bratpfanne, sondern ebenso für größere Pfannen wie eine  Schmorpfanne oder  Wokpfanne, bei denen sich Fett und Rückstände besonders schnell festsetzen.

Wenn du speziell eine  Edelstahlpfanne reinigen  möchtest, findest du in unseren Ratgebern zusätzliche Tricks.


Unsere Edelstahl-Lieblinge

Pfannen-Set München Edelstahl 2-teilig
Chefkoch trifft Fackelmann Pfannen-Set München Edelstahl 2-teilig

64,58 €
Letzter niedrigster Preis: 64,58 €
UVP: 89,98 €
Bratpfanne Kiel, Edelstahl, antihaft, Wabenboden, Ø28cm
Bratpfanne Relief,  Ø24cm
ELO Bratpfanne Relief, Ø24cm

41,99 €
UVP: 89,90 € -53%
Bratpfanne Profi-Therm, Ø28cm, Edelstahl
ELO Bratpfanne Profi-Therm, Ø28cm, Edelstahl

31,49 €
UVP: 64,90 € -51%
Bratpfanne mit keramischer Antihaft-Beschichtung, Ø26cm
Paris Hilton Bratpfanne mit keramischer Antihaft-Beschichtung, Ø26cm

29,99 €
UVP: 34,99 € -14%
Bratpfanne Ovalgriff, Ø24cm, Edelstahl
Bratpfannen-Set "Profi-Therm", Edelstahl, 3-teilig
ELO Bratpfannen-Set "Profi-Therm", Edelstahl, 3-teilig

139,99 €
UVP: 199,70 € -30%

Angebrannte Pfanne reinigen

Ob Nudeln, Kartoffeln oder Fleisch – es passiert schnell: Etwas brennt an, und man weiß nicht, wie man die angebrannte Pfanne reinigen soll.

Allgemein:

  1. Pfanne 1–2 cm hoch mit heißem Wasser füllen, 1–2 Tropfen Spülmittel zugeben.
  2. Aufkochen, dann 5–10 Minuten sanft köcheln lassen (nicht trockenlaufen lassen!).
  3. Mit Holz-/Silikonspatel oder einen hitzebeständigen Pfannenwender gelöste Reste flach abschieben, ausspülen, gründlich trocknen.

Angebrannte Pfanne reinigen: Aufs Material kommt es an

Ist eine Pfanne angebrannt, entscheidet vor allem das Material darüber, wie du vorgehst. Während Edelstahl und Emaille recht robust sind, benötigen Antihaft- oder Gusseisenpfannen deutlich mehr Fingerspitzengefühl. Um eingebrannte Reste gründlich zu lösen und die Oberfläche nicht zu beschädigen, solltest du daher die Reinigung an das jeweilige Material anpassen.

Edelstahlpfanne am Kochfeld mit Pfannenwender und Baguette
Die besten Tipps zum Reinigen deiner Edelstahlpfanne

Edelstahlpfanne reinigen

Edelstahlpfannen sind robust und vertragen alles, sowohl alkalische Reiniger wie Natron oder Backpulver, aber auch säurehaltige Reinigungsmittel wie Essig oder Zitronensäure. Fülle die Pfanne dabei mit heißem Wasser und etwas Spülmittel, lasse sie kurz köcheln und löse angebrannte Reste anschließend mit einem weichen Schwamm. Bei Bedarf kannst du etwas Natron zugeben, um Fett- und Bratrückstände leichter zu lösen.

Antihaftpfanne reinigen

Egal ob Keramikbeschichtung oder mit PTFE – Pfannen mit Antihaftbeschichtung solltest du immer schonend reinigen, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Weiche die Pfanne in warmem Wasser mit etwas Spülmittel ein und reinige sie anschließend mit einem weichen Schwamm oder Mikrofasertuch. Auf Scheuermittel, Stahlwolle oder harte Schaber solltest du grundsätzlich verzichten.

Besonders bei beschichteten Grillpfannen oder flachen Bratpfannen ist sanftes Reinigen entscheidend, damit die Antihaftwirkung erhalten bleibt.

Gusseisenpfanne reinigen

Gusseiserne Pfannen werden am besten direkt nach dem Kochen mit heißem Wasser und einer Bürste gereinigt. Verzichte auf lange Spülmittelbäder, da diese die natürliche Patina angreifen können. Nach dem Reinigen solltest du die Pfanne gründlich trocknen, damit sich kein Rost bildet.

Emaille-/Keramikpfanne reinigen

Emaille- und Keramikpfannen reinigst du schonend mit einer milden Spüllösung und der weichen Seite eines Schwamms. Angebrannte Rückstände lösen sich meist gut, wenn du die Pfanne kurz einweichst. Metallpads oder harte Bürsten solltest du vermeiden, da sie die Oberfläche beschädigen können.

Angebrannte Pfanne reinigen: Hilfe für hartnäckige Reste

Manche Verschmutzungen lassen sich nicht allein mit Wasser und Spülmittel entfernen. Je nach Art des eingebrannten Rückstands helfen gezielte Zusatzmethoden, um auch hartnäckige Beläge zu lösen – ohne die Pfanne zu beschädigen.

  • Weiße Schlieren aus Milch oder Eiweiß verschwinden meist, wenn du etwas Essig-Wasser (Verhältnis 1:3) kurz in der Pfanne erhitzt. Danach gründlich mit klarem Wasser ausspülen. Eingebrannter Zucker oder Karamell löst sich am besten, wenn du heißes Wasser einfüllst und es einige Minuten stehen lässt. Der Belag wird dadurch spröde und kann vorsichtig mit einem Holz- oder Silikonspatel gelöst werden.
  • Klebrige Rückstände von Gewürzölen oder Marinaden lassen sich oft mit warmem Wasser und einem weichen Tuch entfernen. Bei Bedarf hilft ein minimaler Spritzer alkoholhaltiger Glasreiniger auf dem Tuch (nicht direkt in der Pfanne), um fettige Filme zu lösen. Wichtig ist, dabei stets sanft vorzugehen und nicht zu scheuern.
  • Bei sehr fest eingebrannten Stellen kann eine milde Salzpaste unterstützen: Sie wirkt mechanisch, ohne stark zu kratzen. Nach der Reinigung solltest du die Pfanne immer gut trocknen. Empfindliche Oberflächen danken es außerdem, wenn du auf Metallwerkzeuge, starke Hitze ohne Inhalt und aggressive Reiniger verzichtest.

Übrigens: Die meisten dieser Tricks lassen sich auch auf angebrannte Töpfe übertragen. Eine detaillierte Anleitung findest du in unserem Ratgeber zum  angebrannten Topf reinigen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht – so vermeidest du eine angebrannte Pfanne
  • Vorheizen mit Maß: Mittelhitze reicht oft – zu hohe Hitze brennt an und färbt.
  • Genug Fett / rechtzeitig Flüssigkeit: Erst braten, dann deglacieren (Wasser/Brühe/Wein löst Fond).
  • Richtiges Werkzeug: Verwende Küchenhelfer aus Holz, Silikon oder Kunststoff statt Metall.
  • Trocknen & Pflegen: Pfannen nach dem Spülen komplett trocknen. Pfannen aus Gusseisen oder Carbonstahl dünn einölen.
  • StapelschutzPfanneneinlagen oder Tücher zwischen Pfannen legen, um Kratzer zu vermeiden.

Eingebrannte Pfanne außen reinigen

An der Außenseite der Pfanne setzen sich Fettspritzer, Bratöl und Hitzerückstände oft besonders hartnäckig fest. Der Schmutz brennt sich mit jeder Nutzung weiter ein – deshalb lohnt es sich, Rand, Flanken und Boden regelmäßig gründlich zu reinigen. Mit einer Paste aus Natron oder Backpulver bekommst du die Außenseite deiner Pfanne schonend sauber:

  1. Paste anrühren: 3 EL Natron oder Backpulver mit ein paar Tropfen Wasser mischen, bis eine cremige, streichfähige Paste entsteht.
  2. Außen auftragen: Die Paste rund um die Pfanne auf die verschmutzten Bereiche aufstreichen – besonders an Rand, Flanken und am Übergang zum Boden.
  3. Einwirken lassen: 20–30 Minuten reichen meist aus, bei sehr eingebrannten Rändern bis zu 45 Minuten. Tipp: Wenn die Paste antrocknet, einfach erneut leicht anfeuchten.
  4. Reinigen: Mit der weichen Seite eines Schwamms oder einem nicht-kratzenden Pad in kreisenden Bewegungen lösen. Danach gründlich abspülen und gut abtrocknen.

Hinweis: Diese Methode eignet sich vor allem für Edelstahl- und Emaillepfannen sowie für unbeschichtete Außenseiten. Bei lackierten oder antihaftbeschichteten Außenflächen solltest du sehr vorsichtig vorgehen oder besser auf warmes Spülwasser, mildes Spülmittel oder ein feuchtes Mikrofasertuch ausweichen.

Tipps: 

  • Griffe schützen: Bakelit- oder Kunststoffgriffe vor dem Reinigen mit Malerkrepp oder Alufolie abdecken.
  • Vorab-Reinigung: Die Pfanne außen einmal heiß abspülen oder mit heißem Spülwasser übergießen – dadurch lösen sich Fette und die Paste verteilt sich besser.
  • Für sehr empfindliche Lacke: Ein mit heißem Wasser befeuchtetes Mikrofasertuch mit etwas Spülmittel auf die verschmutzte Stelle legen (5–10 Minuten). Der Dampf löst den Schmutz, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Essen wird in einer Keramikpfanne auf dem Kochfeld zubereitet
Pfanne außen reinigen

Pfanne von unten reinigen

Der Pfannenboden wird im Alltag oft übersehen, obwohl sich dort Fett, Ruß und Hitzerückstände besonders hartnäckig festsetzen. Vor allem bei schweren Pfannen wie einer Schmorpfanne oder Servierpfanne mit dickem Boden entstehen schnell sichtbare Ablagerungen. Wie du den Boden wieder gründlich sauber bekommst, hängt dabei entscheidend vom jeweiligen Material ab.

Edelstahl- und massive Edelstahlböden

Diese Böden mit durchgehendem Edelstahlboden sind vergleichsweise robust und lassen sich gründlich reinigen. Trage eine Paste aus zwei bis drei Esslöffeln Natron und etwas Wasser auf den Pfannenboden auf und lasse sie etwa zwanzig bis dreißig Minuten einwirken. Anschließend mit einem weichen Schwamm abreiben, gründlich abspülen und trockenreiben. Bei massivem, unbeschichtete Edelstahl kann bei sehr starken Rückständen zusätzlich ein flach geführter Ceranschaber eingesetzt werden. Beschichtete oder lackierte Flächen dürfen dabei nicht bearbeitet werden.

Induktions- und Sandwichböden

Mehrschichtige Böden reagieren empfindlicher auf Kratzer und sollten besonders schonend behandelt werden. Verzichte auf Scheuermilch oder grobe Pulverreiniger. Besser geeignet ist eine milde Natron- oder Backpulver-Paste, die du mit einem Mikrofasertuch langsam und gleichmäßig in Bahnen abwischst. Weniger Druck und etwas Geduld schützen die Oberfläche und erhalten die Wärmeleitung.

Gasruß und dunkle Verfärbungen

Bei Pfannen, die auf dem Gasherd genutzt werden, entstehen häufig schwarze Rußspuren am Boden. Diese lassen sich gut mit einem fettlösenden Küchenreiniger und einem weichen Pad entfernen. Schillernde Regenbogenflecken auf Edelstahl, die durch Hitze entstehen, verschwinden meist nach einer kurzen Behandlung mit Essigwasser im Verhältnis eins zu drei oder mit einem speziellen Edelstahlreiniger. Danach sollte der Boden gründlich abgespült werden.

Lackierte oder antihaftbeschichtete Außenseiten

Diese Böden sind besonders empfindlich und dürfen nicht mit Scheuermitteln, Metallpads oder Schabern behandelt werden. Reinige sie ausschließlich mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Mikrofasertuch. Bei farbig lackierten Unterseiten kann ein milder Fettlöser helfen, der sparsam aufgetragen und sofort wieder abgewischt wird.


Die besten Antihaftpfannen

Bratpfanne Copper Tri-Ply, Ø24cm, Edelstahl
Stanley Rogers Bratpfanne Copper Tri-Ply, Ø24cm, Edelstahl

99,99 €
Letzter niedrigster Preis: 99,99 €
UVP: 169,99 €
Profi Bratpfanne Resist, Ø28cm
FMprofessional Profi Bratpfanne Resist, Ø28cm

69,99 €
ELO Bratpfanne Dolomit, Ø24cm

17,99 €
UVP: 29,90 € -40%

Raclette-Pfannen reinigen

Raclette-Pfännchen haben fast immer eine empfindliche Antihaftbeschichtung. Wer Raclette Pfannen reinigen möchte, sollte ähnlich behutsam vorgehen wie beim Reinigen einer Antihaftpfanne. Je früher du mit der Reinigung beginnst, desto weniger musst du schrubben, und desto länger halten die Pfännchen ihre Antihaftwirkung.

Direkt nach dem Essen:

  • Pfännchen noch warm mit Küchenpapier und 1–2 Tropfen Öl auswischen. Das Öl wirkt wie ein sanfter Löser und nimmt Käsefäden, Soßenreste und Ölbeläge mit.
  • Verkrustete Ränder kannst du vorsichtig mit einem Holz- oder Silikonspatel lockern – ideal, um angebrannte Raclette Pfannen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Je früher du diese „Erstreinigung“ machst, desto weniger musst du später schrubben.

Einweichen & Reinigen:

  • Lauwarmes Wasser einlaufen lassen, einen Tropfen Spülmittel dazu – kurz einweichen (max. 10–15 Minuten).
  • Mit weichem Schwamm oder Mikrofasertuch reinigen – verwende keine Stahlwolle, kein Scheuerpulver und keine Kratzschwämme!
  • Für hartnäckige Beläge: Ein Tuch leicht mit alkoholhaltigem Glasreiniger benetzen (nicht direkt in die Pfanne sprühen!) und vorsichtig auswischen.

Nachpflege:

  • Die Raclettepfännchen immer gründlich trocknen, besonders an den Rändern.
  • Bei Bedarf hauchdünn mit neutralem Speiseöl einreiben – schützt die Oberfläche und verhindert Anbacken beim nächsten Einsatz.
  • Pfännchen mit Holzgriffen nicht im Wasser stehen lassen: Das Holz quillt auf oder wird rau. Lieber nur feucht abwischen und sofort trocknen.
  • Beim Verstauen Tücher, Papier oder Pfanneneinleger zwischen die Pfännchen legen – so entstehen keine Kratzer in der Antihaftbeschichtung.

Wenn sich trotz Vorsicht Rückstände nicht lösen, kannst du teilweise ähnliche Methoden anwenden wie beim allgemeinen Pfanne reinigen – dazu findest du wertvolle Hinweise in unserem Ratgeber Pfanne klebt.

Befülltes Raclettepfännchen mit Gemüse, Wurst und Käse
Richtige Reinigung für deine Raclettepfännchen

Häufige Fehler beim Pfanne reinigen

Beim Reinigen von Pfannen schleichen sich schnell Gewohnheiten ein, die gut gemeint sind, der Oberfläche aber langfristig schaden. Wer typische Fehler kennt und gezielt vermeidet, spart sich unnötigen Aufwand und erhält Material, Beschichtung und Brateigenschaften deutlich länger.

  • Stahlwolle oder Metallpads auf Antihaftpfannen: Viele greifen bei Eingebranntem automatisch zu harten Scheuermitteln. Auf Antihaftbeschichtungen richtet Stahlwolle jedoch erheblichen Schaden an: Die Oberfläche wird aufgeraut, verliert ihre Wirkung und die Pfanne brät schneller an.
    Bessere Alternative: Die Pfanne immer nur mit Mikrofaser, Soft-Schwamm oder einem weichen Spültuch reinigen.
  • Temperaturschock für die heiße Pfanne: Eine glühend heiße Pfanne direkt mit kaltem Wasser zu füllen, kann den Boden verziehen – besonders bei mehrschichtigen Induktions- oder Sandwichböden. Die Pfanne liegt dann nicht mehr plan auf und heizt ungleichmäßig.
    Bessere Alternative: Pfanne kurz abkühlen lassen, dann warmes Wasser zum Einweichen verwenden.
  • Gusseisen einweichen: Pfannen aus Gusseisen vertragen kein langes Wasserbad. Das Material beginnt zu rosten und verliert seine natürliche Patina.
    Bessere Alternative: Nur mit heißem Wasser und Bürste reinigen, sofort gründlich trocknen und anschließend dünn einölen.
  • Kochfeldreiniger auf lackierten oder beschichteten Außenflächen: Viele Ceran- und Kochfeldreiniger enthalten feine Schleifpartikel. Bleiben davon Rückstände auf dem Herd, können sie beim Abstellen der Pfanne die lackierte oder beschichtete Außenseite verkratzen.
    Bessere Alternative: Kochfeld nach der Reinigung mit Schleifpartikeln-Reinigern gründlich abwischen und Pfannen nur auf saubere Flächen stellen. Für die Pfanne selbst mildes Spülmittel oder eine sanfte Natron-Paste verwenden. Auch stark verschmutzte Deckel sollten nicht mit Scheuermitteln behandelt werden, da Glas und Beschichtungen sonst blind oder matt werden.

Wenn Du diese Fehler vermeidest und passende Alternativen nutzt, bleiben Antihaftwirkung, Oberfläche und Wärmeverteilung deiner Pfannen lange erhalten – ganz ohne Kraftaufwand oder aggressive Reiniger.

Pfanne reinigen: Fazit

Saubere Pfannen brauchen keine Kraftakte, sondern die richtige Methode für das jeweilige Material. Ob du eine Pfanne innen, außen oder die Pfanne von unten reinigen möchtest – mit Wärme, Wasser, Natron, Backpulver, Essig oder mildem Reiniger bekommst du nahezu jede Verschmutzung materialschonend in den Griff. Mit etwas Routine und wenigen Hausmitteln bleibt dein Kochgeschirr zuverlässig sauber – und du kannst dich beim Kochen wieder voll auf Geschmack und Genuss konzentrieren.